EDU Burgdorf
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Unser Mitglied im Stadtrat

David Niederhauser im Burgdorfer Stadtrat

arbeitet mit an der Gestaltung der Anliegen von unserem Burgdorf.

Aktuelles zu den Stadtratssitzungen

"Mein Einsatz für meine Stadt"

Viele Personen, die sich zur EDU zählen, leisten politische Arbeit an ihrem Wohnort. Lorbeeren und mediale Aufmerksamkeit gibt es dabei in der Regel nicht zu holen, dennoch ist diese Arbeit notwendig und wertvoll. In dieser Ausgabe (Standpunkt Nr. 1 | 2016) wird David Niederhauser kurz vorgestellt. Er ist Mitglied des Stadtrats von Burgdorf im Emmental.

David, du bist Mitglied des 40 Personen umfassenden Stadtrats in Burgdorf. Wann und wie bist du zu diesem Amt gekommen?
2008 liess ich mich von Bekannten als Wahlhelfer für die Stadtratswahlen motivieren. Zwei Jahre später wurde ich überraschenderweise angefragt, ob ich nachrutschen wolle. Nach langem Zö- gern, intensiver Auseinandersetzung mit der Partei und dem Amt sowie nach dem Prüfen vor Gott, habe ich mich im Mai 2010 für diese Aufgabe entschieden. Das war dann auch der richtige Moment, um Mitglied bei der EDU zu werden.

Welche Themen haben die Arbeit des Stadtrats im Jahr 2015 dominiert? Was steht aus deiner Sicht für 2016 oben auf der Ratsagenda?
Es galt, einige Entscheidungen zu wichtigen Projekten zu treffen, die die Stadt einiges kosten. Viele Projekte konnten im Stadtrat genehmigt werden, dank kreativer Finanzierung, beispielsweise die Umnutzung des Schlosses zu einer Jugendherberge oder der Nachkredit für die Sanierung des Casinos (Stadttheater). Dank dem neuen Rechnungsmodell HRM2 konnte im November auch ein ausgeglichenes Budget genehmigt werden.
2016 ist ein Wahljahr. Das wird man auch im Rat bemerken. Die Parteien werden vermehrt parlamentarische Vorstösse zu ihren Kernthemen einreichen. Die Debatten im Rat werden wohl ideologischer und damit hitziger werden.

Was an deiner Ratstätigkeit ist harte Arbeit? Was bereitet dir besondere Freude?
Die Vorbereitung auf die Sitzungen ist für mich anstrengend. Insbesondere das Lesen der Dossiers. Auch die Meinungsbildung ist oftmals emotional und gibt zum Teil schlaflose Nächte. Das Teilnehmen an den Sitzungen war am Anfang auch sehr herausfordernd, weil wir nur einen Sitz haben und ich in keiner Fraktion bin. Freude bereitet mir das Bewusstsein, dass Gott bei allen Diskussionen und Entscheidungen im Rat dabei ist.

Worin liegt deine Motivation für dein politisches Engagement?
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich alle in irgendeiner Form und zu gegebener Zeit für das öffentliche Leben oder eben für ein Amt einsetzen sollten. Wie oben beschrieben, bin ich 2010 «hineingerutscht». Ich habe in den mehr als fünf Jahren jedoch sehr viel über das politische System gelernt und bemerkt, dass man auch als einfacher Bürger etwas bewegen kann. Das alles motiviert mich, diese Arbeit zu tun.

Persönlich vertrittst du christliche Denkweisen und Haltungen. Was davon kannst du in der Diskussion im Stadtrat einbringen? In welchen Belangen übst du Zurückhaltung?
Auf Gemeindeebene dominieren die Sachgeschäfte, so auch bei uns im Stadtrat. Darum sind direkte Äusserungen zu meiner christlichen Haltung selten. Ich hoffe aber, dass durch mein Handeln und durch meine Voten diese christliche Haltung zum Ausdruck kommt. Zudem wissen alle im Rat, dass die EDU eine christliche Partei ist. Die klare christliche Linie der EDU macht es mir einfach, zu meinem Glauben zu stehen.

Fragen: Thomas Kuhn, Redaktor